Der Zehentkasten in Hart

Zehentkasten in HartBeim Bauernhof vlg. Harder in der kleinen Rotte Hart steht ein gemauerter zweigeschossiger Bau mit originalem Graffitodekor.

Die Jahreszahl 1586 gibt uns sein Baujahr bekannt. Dieser Kasten (Zehentkasten) diente lange Zeit der Aufnahme der Naturalabgaben, welche die bäuerliche Bevölkerung ihrem Grundherren zu leisten hatte.

Wachsenberg - Pfarrkirche Hl. Andreas

Wachsenberger KircheDie Pfarrkirche zum heiligen Andreas liegt weithin sichtbar auf einem Hügel und ist dreiseitig von der Friedhofs-mauer umgeben.

Möglicherweise geht die Kirche auf eine Gründung des Gurker Malers Heinrich von 1126 zurück. Wie nahezu bei allen Kirchen der Gemeinde Steuerberg erhielt auch hier der gotische Bau Änderungen im ausgehenden 15. Jahrhundert.

Eine reichhaltige, zum Großteil aus dem 18. Jahrhundert stammende Einrichtung, machte auch aus diesem Gotteshaus ein liebenswertes Juwel.

Dem Betrachter bietet sich vom Hügel aus ein wunderbarer Blick nach Süden.

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Steuerberger KircheAls zentraler Ausgangspunkt für eine Erwanderung der Sehenswürdigkeiten Steuerbergs ist wohl die den heiligen Apostelfürsten Peter und Paul geweihte Pfarrkirche anzusehen.

Bereits 1131 wird sie in einer Urkunde als Filiale Zammelsberg erstmals genannt. Noch heute weist vieles in der Bauform auf das hohe Alter der Kirche hin.

Der ehemals romanische Bau mit dem Chorturm wurde gotisch verändert und am Ende des 15. Jahrhunderts wurde der etwas breitere Chor angebaut. Das romanische Langhaus wurde zur gleichen Zeit erhöht und zu einer Wandpfeilerkirche umgebildet.

All diese Erscheinungen dürften jedoch auf Beschädigung durch die Türken-Einfälle zurückzuführen sein:
Wie viele der Landkuchen hat wohl auch Steuerberg eine Befestigung erhalten, um der Landbevölkerung Schutz vor den türkischen Horden zu bieten. Noch heute sind alle Dächer mit Steinplatten gedeckt. Diese Art der Dachdeckung bot einst den besten Schutz vor den gefürchteten Brandpfeilern der Türken.

Auch die über dem Westportal aufscheinende Jahreszahl 1490 weist auf mögliche Renovierungen nach den Türkeneinfällen hin.

Links und rechts des Westportals sind Fresken zu sehen, die aus dem 1. Drittel des 16. Jahrhunderts stammen. Im Inneren des Gotteshauses finden sich noch Wandmalereireste aus der Zeit um 1300.

Eine bemerkenswerte Einrichtung kennzeichnet auch das Innere der Kirche, der Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert stellt eine bemerkenswerte Rokokoarbeit dar.

Am linken Seitenaltar befindet sich eine spätgotische Schreinmadonna aus der Zeit um 1500.

Das bemerkenswerte Fastentuch von 1520 befindet sich heute im Diozösanmuseum.

Glocken aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert runden die sehr beachtliche Einrichtung der Kirche ab.

In der Nordwestecke des kleinen eng um die Kirche angelegten Friedhofes findet sich eine Lichtsäule aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, die später ein Pyramidendach erhielt.

Am Westportal befindet sich der Grabstein des Christoff von Halleg ( gest. 1491), eine Erinnerung an die Familie der Hallegger, die von ca. 1418 und 1530 als Pfleger und Burggrafen auf Schloß Steuerberg saßen.

Der Bildstock an der Wegkreuzung (Kriegerdenkmal) stammt gleichfalls aus der Zeit um 1400 und soll vom Friedhof hierher übertragen worden sein.

Möglicherweise handelt es sich hierbei um eine Pestsäule.

Mühlenbesichtigung

Die Familie Dr. Trattnig - Frankl hat in vielen, vielen Arbeitsstunden und mit viel Liebe und Geduld die wasserbetriebene Mühle wieder hergestellt.

An einem ruhigen und der Natur überlassenen Platz kann dieses Bauwerk besichtigt werden.